Pilzstämme beim "reifen"
Pilzstämme beim "reifen"

Ein "Pilzstamm" entsteht

Die Buchenhölzer stammen von den Berliner Forsten und werden von der Forstgruppe der Werkgemeinschaft für Berlin-Brandenburg in passende Größen geschnitten und angeliefert. Ich bohre dann Löcher in die Hölzer und hämmere Holzdübel, die zuvor mit dem Speisepilz versehen wurden, in diese hinein. Danach werden die Hölzer verpackt und mehrere Monate gelagert um "reifen" zu können. "Reif" sind sie, wenn der Speisepilz die Stämme komplett durchwachsen hat. Nun sind die Pilzstämme bereit um eingepflanzt zu werden.

 

Wie kommt der Speisepilz auf die Holzdübel?

In sehr sauberer Umgebung lege ich ein Stück Speisepilz (eigentlich das Pilzgeflecht oder auch Myzel genannt) auf die gewässerten Dübel. Nach einigen Wochen hat sich das Pilzgeflecht über viele Dübel ausgebreitet. Nach dieser Phase sind die Dübel bereit ins Holz geschlagen zu werden.

 

Woher kommt das Stück Speisepilz?

Das Pilzgeflecht "wohnt" auf seiner Nahrung in kleinen Glasbehältnissen. In diesen Behältnissen kann es auch einige Zeit kühl aufebwahrt werden und bei Bedarf schneide ich ein Stück ab.